Kreis-Holzmindener SPD diskutiert Grundsatzprogramm

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Gut besuchte Veranstaltung in der Beveraner Schlosskapelle

Bevern (afi) Man hat nicht oft Gelegenheit am Grundsatzprogramm einer Partei mitzuwirken; für die deutsche Sozialdemokratie soll nach Bad Godesberg 1959 und Berlin 1989 nun in diesem Jahr in Hamburg ein neues Grundsatzprogramm beschlossen werden.

Bereits in einer Befragung hatten sich die Mitglieder des SPD Unterbezirks Holzminden aktiv beteiligt und ihre Vorstellungen in die Programmdebatte eingebracht. Nun hatten sie erneut Gelegenheit mit dem leitenden Geschäftsführer des SPD Bezirks Hannover, Stefan Schostok, über Grundwerte der Sozialdemokratie und Ausrichtung der Partei in den kommenden Jahren zu diskutieren.

Schostok vermittelte zunächst einen Überblick über den Stand der Debatte. Nachdem die Programmkommission auf Bundesebene Anfang 2007 einen Textentwurf vorgestellt hatte, begann in den Bezirken eine intensive Diskussions- und Beteiligungsphase. Bereits zum Bezirksparteitag im Juni hatten die Delegierten über zahlreiche Änderungswünsche zu entscheiden. „In unserer SPD wird uns ein neues Grundsatzprogramm nicht aufdiktiert, es wird an der Basis erarbeitet“, resümierte Schostock. Schließlich gehe es um sozialen Fortschritt vor dem Hintergrund globaler Umbrüche und umfassender technischer Veränderungen, so der Bezirksgeschäftsführer weiter.

In der anschließenden lebhaften Diskussion artikulierten die Sozialdemokraten aus dem Landkreis Holzminden ihre Vorstellungen zu den Themen „Faire Globalisierung – soziales Europa“, „Gute Arbeit und gerechte Löhne für alle“, „Gleiche Chancen, bessere Bildung“ und „Die solidarische Bürgergesellschaft“. Stefan Schostock freute sich über die zahlreichen Beiträge und versprach, die Holzmindener Anregungen zusammen mit den Bezirksanträgen dem Bundesparteitag zur Entscheidung vorzulegen.

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SPD-Unterbezirksvorsitzender Uwe König dankt dem Gast aus Hannover herzlich für die Unterstützung und überreicht ein Präsent.

 
 

 


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