Bjarne Allruth im Austausch mit dem SoVD-Kreisverband Holzminden: Soziale Themen gemeinsam in den Blick nehmen
Wie kann soziale Teilhabe für alle Menschen im Landkreis gesichert werden? Welche Herausforderungen bestehen aktuell in der Pflege, bei der medizinischen Versorgung oder beim Rettungsdienst? Wie arbeitet das Sozialberatungszentrum? Bei welchen Problemen kann man dort Unterstützung erfahren? Über diese und weitere Themen hat sich SPD-Landratskandidat Bjarne Allruth mit dem Vorstand des SoVD-Kreisverbandes Holzminden ausgetauscht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs beim Sozialverband standen insbesondere die Situation pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen, Fragen der Barrierefreiheit sowie die Sicherstellung einer guten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum. Auch die Bedeutung eines leistungsfähigen Rettungsdienstes wurde thematisiert.
„Gerade im sozialen Bereich merken viele Menschen ganz konkret, ob Politik und Verwaltung funktionieren. Deshalb ist mir der direkte Austausch mit Verbänden, Ehrenamtlichen und Betroffenen besonders wichtig“, erklärte Allruth nach dem Gespräch. Der SoVD leiste mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis.
Kreisverbandsvorsitzender Hermann Schlieker und die weiteren Kreisvorstandsmitglieder zeigten sich hocherfreut über den Besuch. „Wir reden immer und immer wieder mit der Politik. Wir legen dabei die Finger in die Wunden, wenn es Verbesserungsbedarf gibt, wir sind aber auch Partner, wenn wir gebraucht werden und politisch unterstützen können“ sagte Schlieker. Dann stellte er das das Sozialberatungszentrum und die Arbeit der Mitarbeiterinnen dort vor: Beraten in allen Bereichen der Gesetzlichen Sozialversicherung wie Rente, Pflege, Schwerbehinderung, Behinderung, Gesundheit sowie Bürgergeld. Dazu Anträge stellen, Widersprüche erheben – und wenn es sein muss Klage erheben. „Und immer haben wir nicht nur ein Verfahren auf dem Tisch, meistens stehen wir vielen Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen zuhörend zur Seite. Rund 4500 Mitglieder hat der Kreisverband.
„Solche Beratungsangebote sind für viele Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. Sie bieten Orientierung, Unterstützung und oft auch ganz konkrete Hilfe im Alltag“, betonte Allruth. Gerade ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Personen in sozialen Notlagen seien auf niedrigschwellige und kompetente Beratung angewiesen.
Besonders beeindruckt zeigte sich der SPD-Landratskandidat vom ehrenamtlichen Engagement innerhalb des Verbandes. „Viele Menschen setzen sich hier mit großem Einsatz für andere ein. Dieses Ehrenamt verdient Anerkennung und Unterstützung“, so Allruth. Die Wichtigkeit des Ehrenamtes betonte auch Kreisvorsitzender Schlieker. Der Verband sei allen eine Herzensangelegenheit. Neben dem Kreisverband gibt es auch noch die Ortsverbände, sodass der Verband ganz nah bei den Menschen ist.
Zum Abschluss bedankte er sich beim Vorstand des SoVD-Kreisverbandes Holzminden für den offenen und konstruktiven Austausch sowie für die wichtige Arbeit der Beratungsstelle und der zahlreichen Ehrenamtlichen in den Orts- und Kreisverbänden. Auch Kreisvorsitzender Hermann Schlieker dankte für das Interesse und das gute Gespräch.